Pädagogische Schwerpunkte

Montag bis Freitag gibt es ein Wochenprogramm, über das durch Aushänge in den unmittelbaren pädagogischen Einrichtung, im Schaukasten oder hier auf der Homepage informiert wird.

Angebotsschwerpunkte sind dabei:

Innerhalb der Öffnungszeit steht der Spielplatz zu freiem, wildem und selbstbestimmtem Spiel, u.v.m. zur Verfügung. Kinder entscheiden selbst, wann und wie lange sie den Spielplatz und die Angebote nutzen möchten. Unser vielseitiges Spielhaus lädt auch bei schlechtem Wetter zum Spielen, Werken oder Toben ein.

Seit vielen Jahren sind die Themen Umwelt, Ökologie, Natur und Nachhaltigkeit fest in unserem Alltag auf dem Abenteuerspielplatz verankert. Nicht nur das naturnahe Gelände lädt zum entdecken, verstehen und staunen ein, sondern auch unser Hochbeetgarten gibt die Möglichkeit, den Prozess von Säen, Wachsen, Reifen und Ernten selbst zu erleben. Von Gummistiefel, Kaffeekannen, Badewannen bis zu Recyclingbehältern aus dem Supermarkt wird alles mit Kräutern, Gemüse oder Nahrung für Bienen, Hummeln und Insekten bestückt.

Auf dem Abenteuerspielplatz werden zwei-drei Bienenvölker betreut und bewirtschaftet. Diese stehen im hinteren Bereich unseres Geländes, sodass die Möglichkeit besteht, die Bienenstöcke eigenständig zu beobachten und das wilde Treiben der Sammlerbienen auf sich wirken zu lassen.
So kann jedes Kind selbst entscheiden, ob es mehr über das spannende Thema Imkerei und Honigbienen erfahren will.
Begleitet wird die kleine Aki-Imkerei durch eine erfahrene Imkerin am Platz.
Um aktiv mit den Bienen zu arbeiten, benötigen wir eine Unterschrift der Eltern, die uns bestätigen, dass keine Allergie gegen Bienenstiche vor liegt.

Tierhaltung auf dem Abenteuerspielplatz ist eine sehr wertvolle Ergänzung zum restlichen Angebot. Übernahme von Verantwortung, Förderung des Empathie-Vermögens, Begreifen und Hinterfragen Ökologischer Zusammenhänge und artgerechter Tierhaltung sind unter anderem wichtigen Aspekte.

In unserem Hühnerstall mit angrenzendem Hühnergarten leben insgesamt 6 verrückte Hennen. Die anfallenden Aufgaben wie füttern oder ausmisten führen wir gemeinsam mit Kindern durch.

Das Herzstück der Abenteuerspielplatzarbeit ist der Baubereich.
Wer kennt das nicht? Als Kind eigene geheime Hütten im Wald gebaut zu haben…
Am Abenteuerspielplatz stellen wir den Bauplatz, Holz und die dazugehörigen Werkzeuge kostenlos zur Verfügung.
Das Werkeln im Baubereich erfolgt unter Anleitung und Unterstützung durch das pädagogische Fachpersonal.

Natürlich achten wir auf die Sicherheit auf unserem Platz im Sinne der Verkehrssicherungspflicht. Und selbstverständlich bekommt jeder eine Einführung in unseren Platz, so dass Kinder selbst entscheiden können, was sie sich zutrauen und was nicht. Gefahrenquellen beseitigen wir … jedoch gehört für uns der bewusste Umgang mit Risiken zu unserem pädagogischen Konzept dazu. Denn wir sind überzeugt davon, dass diese Art mit Risiken umzugehen für eine gute und gesunde Entwicklung sehr wichtig ist. So gehören auch kleinere Botengänge im Stadtteil (z.B. Hühnerfutter beim benachbarten Blumenhof holen) immer mal wieder zu Aufgaben, die von Kindern gern übernommen werden.

Der Abenteuerspielplatz hat eine genehmigte Feuerstelle.
Ziel ist es u.a., durch Tun und Experimentieren Sicherheitsvorkehrungen im Umgang mit Feuer zu vermitteln, aber auch naturwissenschaftliche Erfahrungen zu erleben.
Warum geht das Feuer wieder aus?
Warum entsteht Rauch?
Diese und noch viele weitere Fragen beschäftigen uns im pädagogischen Alltag mit Kindern an der Feuerstelle.
Zusätzlich probieren wir gemeinsam mit Kindern alternative Kochformen über dem Lagerfeuer aus (wie zum Beispiel Kochen mit einem Steinherd, Lehm-Ofen, etc.).
Habt ihr schon mal Brennnesselchips über dem Feuer probiert? Nein? Na, dann wird’ s aber Zeit!

Ob und wann wir ein Feuer schüren, könnt ihr unserem Wochenprogramm entnehmen.

Matschen, formen, tonen … etwas entstehen lassen … und es vielleicht auch wieder vernichten.
Oder im speziellen Brennofen auf über 1000 Grad Celsius brennen lassen und mit nach Hause nehmen!
Unsere offene Töpferwerkstatt bietet so manches Spannende! Wann getöpfert wird, kann dem Wochenprogramm entnommen werden. Gebrannt wird dann, wenn der Ofen voll ist.
Das heißt, dass man manchmal auf seine getöpferten Stücke vielleicht ein bisschen warten muss
… denn auch das gehört dazu!

Ob bei Gesprächen mit dem pädagogischen Team am Platz oder in den regelmäßigen „Aki -Versammlungen“. Hier wird PARTIZIPATION großgeschrieben!
Vom Programm bis hin zu den Platzregeln wird alles so aufbereitet, dass Kinder die Gelegenheit haben, eigene Entscheidungen zu treffen … mitzureden und mitzubestimmen!
Kinder wissen am besten was sie beschäftigt, was sie tun möchten, welche Probleme es zu lösen gibt… nicht selten besser als Erwachsene.
In den „Aki-Versammlungen“ ist Zeit, sich über Angebote zu informieren aber auch Probleme im Spielalltag mit anderen Kindern zu besprechen und Lösungen zu finden. Da die Versammlungen in der Regel wöchentlich stattfinden, können Entscheidungen oder Abstimmungen schnell im Team rückgekoppelt werden. So erhalten Kinder sehr zeitnah Rückmeldung über Umsetzungsmöglichkeiten.

Die Mädchen- und Jungentage auf dem Spielplatz sind ein Angebot im Rahmen der Genderpädagogik. Sie ermöglichen andere Facetten des Spiels untereinander auszuprobieren. An diesen Tagen machen Mädels und Jungs, was sie lieber unter sich machen möchten.
Die speziellen Angebote an diesen Tagen werden von uns angeleitet und orientieren sich an Äußerungen und Wünschen, die wir zusammen mit Kindern erarbeitet haben.

Der Mädchen-/Jungentag findet einmal monatlich an jeweils wechselnden Wochentagen statt, so dass alle Kinder mal die Chance haben daran teil zu nehmen.
Die Termine stehen halbjährlich fest und werden hier auf der Homepage (Aktuelle Informationen) veröffentlicht.